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Allgemeine Geschäftsbedingungen



1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend als „AGB“ bezeichnet) gelten für alle auf von der Firma Rotwond GmbH (nachfolgend als „Provider“ bezeichnet), mit Rechtssitz in 39030 Sexten, Schmiedenstraße 9, angebotenen Serviceleistungen.
1.2 Alle Leistungen werden ausschließlich auf Grundlage dieses Vertrages erbracht und gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, auch wenn sie nicht erneut ausdrücklich vereinbart werden.
1.3 Soweit Domainnamen Gegenstand dieses Vertrages sind gelten ergänzend die Registrierungsbedingungen der jeweils zuständigen Registrierungsstelle.
1.4 Wenn zertifizierte E-Mail-Postfächer (PEC) Gegenstand dieses Vertrages sind, wird der Provider nur als Vermittler tätig und es gelten ergänzend die Registrier- und Geschäftsbedingungen des verwendeten Anbieters.
1.5 Von diesen Geschäftsbedingungen insgesamt oder teilweise abweichende AGB des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, diesen wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Diese Geschäftsbedingungen gelten auch dann ausschließlich, wenn der Provider in Kenntnis entgegenstehender AGB des Kunden seine Leistungen vorbehaltlos erbringt. Abweichungen von diesen Geschäftsbedingungen sind nur wirksam, wenn der Provider diese dem Kunden schriftlich bestätigt.
1.6 Die vorliegenden AGB wurden unter Beachtung der aktuellen gesetzlichen Vorschriften verfasst und können, falls durch nachfolgende Gesetzesänderungen nötig, abgeändert werden.


2. Vertragsgegenstand
2.1 Die AGB regeln die Art und Weise sowie die Bedingungen, mit denen der Provider dem Kunden seinen Service leistet.
2.2 Diese Vertragsbedingungen ergänzen die jeweiligen vom Provider, mittels Internet, angebotenen Servicebedingungen, wie sie zum Zeitpunkt des Aktivierungsauftrages durch den Kunden oder dessen Erfüllungsgehilfen, auf den Webseiten (demonstrative Auflistung: www.firma5.com, www.pecmails.com, www.hoi.it) angeboten werden, im derzeitigen Tatbestand und Rechtszustand und mit den dort beschriebenen Eigenschaften, welche der Kunde ausdrücklich zu kennen und zu akzeptieren erklärt.

3. Vertragsdauer, Verlängerung, Rücktritt und Ablauf des Vertrages
3.1 Die Laufzeit des Vertrages beginnt mit dem Tag der Bereitstellung des Service durch den Provider oder zum vertraglich vereinbarten Zeitpunkt. Der Vertrag wird, soweit individuell nichts anderes vereinbart ist, über einen Zeitraum von 12 Monaten abgeschlossen.
3.2 Der Vertrag verlängert sich automatisch um weitere 12 Monate, wenn er nicht spätestens 30 Tage vor Ablauf der jeweiligen Vertragsdauer, von mindestens einer Vertragspartei, gekündigt wird. Verträge sind frühestens zum Ablauf der ersten Vertragsperiode (12 Monaten) kündbar.
3.3 Die automatische Vertragsverlängerung ist in all jenen Fällen ausgeschlossen, in denen der Provider die technischen Eigenschaften oder Bedingungen des Angebots, der vom Kunden genutzten Servicetypologie, abändert oder die Servicetypologie nicht mehr anbietet.
3.4 Die Kündigung hat mindestens 30 Tage vorher, schriftlich mittels Einschreiben mit Rückantwort oder zertifizierter E-Mail (PEC), an die dafür angegebene jeweilige Adresse der anderen Vertragspartei zu erfolgen.
3.5 Kunden, die als “Verbraucher” gemäß Art. 3 Abs. 1 lit a des GvD 206/2005 einzustufen sind, haben ein Anrecht gemäß Art. 52 des GvD 206/2005 innerhalb 14 Tagen ab Vertragsabschluss vom Vertrag ohne Grund zurückzutreten, wobei, bei bereits erfolgter Aktivierung des Service durch den Provider, der Kunde verpflichtet ist, dem Provider das Entgelt für den bereits genutzten Zeitraum zu bezahlen. Der Rücktritt hat schriftlich mittels Einschreiben mit Rückantwort oder zertifizierter E-Mail (PEC) an die dafür angegebene Adresse des Providers info@pecmails.com welche auch im Impressum auf den Internetseiten angegeben ist, zu erfolgen.
3.6 Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses werden der Provider und der Kunde von allen gegenseitigen Verpflichtungen befreit, der Service wird eingestellt und der Zugang deaktiviert. Der Kunde wird angehalten vor Ablauf des Vertragsverhältnisses eigenhändig eine Kopie seiner Daten anzufertigen und erklärt den Provider im Falle einer Vertragsauflösung und dem damit verbundenen Datenverlust schad- und klaglos zu halten.
3.7. Der Kunde hat das Recht nach Ablauf der Vertragsperiode vom Vertrag zurückzutreten, wenn der Provider die AGB einseitig abändert.

4. Vertragsabschluss, Serviceaktivierung und Servicelieferung
4.1 Der Vertrag kommt durch einen schriftlichen, mündlichen, fernmündlichen oder elektronischen Kundenauftrag und seine Annahme seitens des Providers durch Ausführung oder Bestätigung zustande und gilt zum Zeitpunkt der Serviceaktivierung von Seiten des Providers als abgeschlossen. Soweit die Schriftform für die Wirksamkeit des Auftrags erforderlich ist, wird in der jeweiligen Leistungsbeschreibung ausdrücklich darauf hingewiesen.
4.2 Die Aktivierung des Service wird dem Kunden mittels E-Mail mitgeteilt und ab diesem Zeitpunkt ist er rechtmäßiger Inhaber desselben und ausschließlicher Verantwortlicher für dessen Nutzung und die dafür verwendeten Daten und das Material.
4.3 Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass die Serviceaktivierung und Lieferung im Regelfall spätestens innerhalb von 30 Tagen ab Mitteilung aller dafür notwendigen Daten an den Provider erfolgen wird.
4.4 Der Provider behält sich das Recht vor die Ausführung von Aufträgen abzulehnen, die Serviceleistung einzustellen oder den Service nicht zu erneuern wenn:
a) der Kunde im Protestbuch eingetragen ist;
b) der Kunde einem Exekutivverfahren unterworfen ist;
c) der Kunde in einem Insolvenzverfahren zugelassen oder einem unterzogen ist;
d) der Kunde nicht die vom Provider geforderten Daten angibt, oder der Verdacht besteht, dass die angegebenen Daten falsch sind;
e) der Kunde gegenüber dem Provider zu irgendeinem Zeitpunkt vertragsbrüchig war;
f) der Kunde vorliegende AGB nicht akzeptiert;
g) technische, organisatorische oder irgendwelche andere Gründe bestehen, welche die Aktivierung oder Erneuerung verhindern.
In all diesen Fällen wird der Provider den Kunden über die nicht erfolgte Aktivierung oder Einstellung informieren und dem Kunden das bereits bezahlte Entgelt, ohne Zinsen, rückerstatten. Der Kunde akzeptiert, dass er ausschließlich Anspruch auf das bereits an den Provider bezahlte Entgelt ohne Zinsen hat und wegen der nicht erfolgten Aktivierung oder der Einstellung des Service keine Schadensersatz- und Abfindungsansprüche oder andere Forderungen jeglicher Art stellen kann.

5. Serviceeigenschaften, Verfügbarkeit, Übertragung
5.1 Der Umfang der vertraglichen Pflichten ergibt sich aus der jeweiligen, vom Kunden ausgewählten, Servicetypologie und den dazu angeführten technischen Eigenschaften und Beschreibungen des Providers. Kostenlose Leistungen sowie über den vertraglichen Inhalt hinaus gewährte freiwillige, unentgeltliche Dienste und Leistungen können jederzeit, ohne Begründung und Vorankündigung, eingeschränkt oder eingestellt werden. Diesbezüglich bestehen keine Ansprüche des Kunden.
5.2 Die Servicelieferung beinhaltet auch die nötige Bandbreite für die Sichtbarkeit der Seite; der Kunde ist sich diesbezüglich bewusst und nimmt zur Kenntnis, dass bei einer durchgehenden Nutzung der Bandbreite oder einer Überlastung der Seite, da die Bandbreite von mehreren Nutzern geteilt wird, diese Einschränkungen oder Verlangsamungen erleiden kann.
5.3 Vom Kunden zusätzlich in Anspruch genommenes Übertragungsvolumen, das das im individuellen Vertrag beinhaltete Übertragungsvolumen übersteigt, wird jeweils nach der aktuell gültigen Zusatzpreisliste berechnet.
5.4 Die Serviceleistungen, welche Gegenstand dieses Vertrages sind, sind ständigen technologischen Neuerungen ausgesetzt. Diesbezüglich nimmt der Kunde zur Kenntnis und akzeptiert, dass sich der Provider das Recht vorbehält die technischen Eigenschaften und die Bedingungen des Angebots jederzeit einseitig abzuändern. Selbstverständlich werden die bereits abgeschlossenen Verträge zu den darin geltenden Bedingungen erfüllt.
5.5 Die vom Provider angebotenen Service sind in der Regel durchgehend (24 Stunden/pro Tag) verfügbar. Der Kunde wird hiermit informiert und akzeptiert, dass der Provider die Lieferung der Serviceleistungen und der Zusatzleistungen einstellen oder unterbrechen kann, um gewöhnliche oder außergewöhnliche Wartungsarbeiten und sonstige notwendige Arbeiten durchzuführen, welche sich als nützliche oder notwendig erweisen. In solch einem Fall verpflichtet sich der Provider die Erreichbarkeit des Service so schnell wie möglich wiederherzustellen und den Kunden vorab via E-Mail zu informieren. Der Kunde akzeptiert, dass er deshalb keine Forderungen jeglicher Art gegenüber dem Provider geltend machen kann.
5.6 Leistungsverzögerungen oder – ausfälle aufgrund höherer Gewalt oder aufgrund von Ereignissen, die vom Provider oder dessen Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verursacht wurden (z.B. illegales Eindringen durch Dritte (sog. „Hacker“) hat der Provider nicht zu vertreten. In diesen Fällen erfolgt keine Rückvergütung von Entgelten. Als höhere Gewalt gelten insbesondere alle unvorhergesehenen Ereignisse sowie solche Ereignisse, deren Eintreten von keiner Partei zu vertreten ist. Dazu zählen rechtmäßige Arbeitskampfmaßnahmen, auch in Drittbetrieben, behördliche Maßnahmen, Ausfall von Kommunikationsnetzen und Gateways anderer Betreiber, Störungen im Bereich der Leitungsgeber, auch wenn diese Umstände im Bereich von Unterauftragnehmern, Unterlieferanten oder deren Subunternehmern oder bei vom Provider autorisierten Betreibern von Subknotenrechnern auftreten. Ist der Leistungsausfall durch den Provider oder dessen Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht worden und hat für einen längeren Zeitraum als einen vollen Kalendertag angedauert, erfolgt eine anteilige Rückvergütung des gezahlten Entgelts, jedoch entsteht dem Kunden dadurch kein Schadensersatzanspruch. Diese kann auch durch Verrechnung mit der nächsten vertraglich geschuldeten Zahlung des Kunden bewirkt werden.
5.7 Um Serviceprobleme schnellstmöglich zu beheben, verpflichtet sich der Kunde schnellstmöglich und immer innerhalb von 24 Stunden, den Provider über eventuelle Störungen zu informieren.

6. Domainregistrierung, Freistellung, Domainstreitigkeiten
6.1 Bei der Zuteilung einer Domain wird der Provider lediglich als Vermittler tätig. Der Vertrag über die Domain kommt zwischen dem Kunden und der für die jeweilige Top-Level-Domain (TLD) zuständigen Registrierungsstelle zustande. Diesbezüglich gelten die Vergabebestimmungen der jeweils zuständigen Registrierstelle, über welche sich jeder Kunde vor Bestellung informieren muss.
6.2. Der Kunde nimmt zur Kenntnis und akzeptiert, dass bei Diensten welche die Registrierung von Domainnamens bei der zuständigen Registration Authority beinhalten, folgende Vorschriften zur Anwendung kommen:
a) die Registrierung gemäß einer chronologischen Liste erfolgt, welche sich am Auftragseingangsdatum derjenigen Aufträge orientiert, bei denen das Entgelt bereits bezahlt wurde und die für die Registrierung notwendigen Unterlagen vorhanden sind;
b) der Provider sich zu einer Verbindlichkeit verpflichtet, die eine geeignete Tätigkeit, und zwar die Registrierung einer Domain bei der zuständigen Registration Authority als Gegenstand hat. Daher ist der Erfolg dieser Tätigkeit von der Annahme der für die gewählte Domain zuständigen Registration Authority untergeordnet;
c) Domainnamen, welche sich nach einer Kontrolle als frei erweisen, könnten es in Wirklichkeit nicht sein, zumal sie sich schon in der Registrierungsphase zugunsten Dritter befinden könnten, aber noch nicht in die Datenbank der zuständigen Registration Authority eingefügt wurden. Der Kunde enthebt den Provider von jeglicher Verantwortung und/oder Schadenersatzforderung für diese Umstände;
d) der Provider ist für Syntax und/oder semantische Fehler, in den von den Kunden mitgeteilten Daten, nicht verantwortlich;
e) Kundenaufträge können nicht durchgeführt werden, bis nicht alle dafür notwendigen Unterlagen an den Provider übermittelt wurden.
6.3 Der Kunde garantiert, dass die von ihm beantragte Domain keine Rechte Dritter verletzt. Von Ersatzansprüchen Dritter sowie allen Aufwendungen, die auf der unzulässigen Verwendung einer Internet-Domain durch den Kunden oder dessen Billigung beruhen, stellt der Kunde den Provider sowie sonstige für die Registrierung zuständige Stellen und Personen frei.
6.4 Innerhalb 15 Tagen nach Serviceaktivierung bei der zuständigen Authority verpflichtet sich der Kunde die Richtigkeit seiner Daten zu überprüfen. Falls der Kunde keine schriftlichen Einwände erhebt, gelten diese als korrekt.
6.5 Soweit generische TLDs, wie .com, .net, .org, .info, .biz, .museum etc., Vertragsgegenstand sind, erkennt der Kunde an, dass gemäß den Richtlinien der ICANN, Streitigkeiten über die Domain bzgl. der Verletzung von Marken-, Namen- und sonstigen Schutzrechten gemäß der Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy (UDRP) geklärt werden sollen. Es obliegt dem Kunden, seine Rechte im Rahmen eines durch ihn oder einen Dritten angestrengten Verfahrens gemäß der UDRP selbst geltend zu machen. Der Kunde erkennt weiter an, dass die lizenzierten Registrierungsstellen verpflichtet sind, gemäß einem entsprechenden Schiedsspruch im Verfahren nach den UDRP die Domain zu löschen oder an einen Dritten zu übertragen, sofern der Kunde nicht binnen 10 Tagen ab Zugang des Schiedsspruchs nachweist, dass er gegen den obsiegenden Gegner des Schiedsverfahrens vor einem staatlichen Gericht Klage wegen der Zulässigkeit der Domain erhoben hat.
6.6 Während der Dauer eines gerichtlichen Verfahrens oder Schiedsverfahrens über die Domain wegen der Verletzung von Marken-, Namen- und sonstigen Schutzrechten sowie 15 Tage über die abschließende Entscheidung in diesem Verfahren hinaus, ist eine Übertragung der Domain durch den Kunden an Dritte ausgeschlossen, es sei denn, es ist sichergestellt, dass die ergehende Entscheidung für den Dritten in gleicher Weise wie für den Kunden bindend ist.

7. Pflichten und Obliegenheiten des Kunden
7.1 Der Kunde ist verpflichtet, die Leistungen und Dienste des Providers sachgerecht zu nutzen und die vereinbarten Entgelte fristgerecht zu zahlen.
7.2 Der Kunde darf durch die Internet-Präsenz sowie dort eingeblendete Anzeigen/Inhalte nicht gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten oder Rechte Dritter (Marken, Namens-, Urheber-, Datenschutzrechte usw.) verstoßen und keine Straftatbestände verwirklichen. Der Kunde darf seine Internet-Präsenz nicht in Suchmaschinen eintragen, soweit der Kunde durch die Verwendung von Schlüsselwörtern bei der Eintragung gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten und Rechte Dritter verstößt. Nach dem Erkennen von Rechtsverstößen oder von gesetzeswidrigen Inhalten ist der Provider berechtigt, die entsprechende Internet-Seite zu sperren. Der Provider wird den Kunden unverzüglich von einer solchen Maßnahme unterrichten.
7.3 Der Kunde hat in seinem E-Mail-Postfach eingehende Nachrichten in regelmäßigen Abständen von höchstens vier Wochen abzurufen. Der Provider behält sich das Recht vor für den Kunden eingehende persönliche Nachrichten an den Absender zurück zu senden, wenn die in den jeweiligen Tarifen vorgesehenen Kapazitätsgrenzen überschritten sind.
7.4 Der Kunde verpflichtet sich die vom Provider zum Zwecke des Zugang zu dessen Diensten erhaltenen Passwörter streng geheim zu halten und den Provider unverzüglich zu informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt, dass unbefugten Dritten das Passwort bekannt ist. Sollten infolge Verschuldens des Kunden Dritte durch Missbrauch der Passwörter Leistungen des Providers nutzen, haftet der Kunde gegenüber dem Provider auf Nutzungsentgelt und Schadensersatz.
7.5 Der Kunde verpflichtet sich ohne ausdrückliches Einverständnis des jeweiligen Empfängers keine E-Mails, die Werbung enthalten, zu versenden. Dies gilt insbesondere dann, wenn die betreffenden E-Mails mit jeweils gleichem Inhalt massenhaft verbreitet werden (sog. "Spamming"). Tritt dieser Fall trotzdem ein, behält sich der Provider das Recht vor, den Zugang zu sperren und der Kunde wird beim Einloggen aufgefordert, ein neues Passwort zu generieren.
7.6 Der Kunde ist verpflichtet, seine Internet-Seite so zu gestalten, dass eine übermäßige Belastung des Servers, z.B. durch CGI-Skripte oder PHP-Skripte, die eine hohe Rechenleistung erfordern oder überdurchschnittlich viel Arbeitsspeicher beanspruchen, vermieden wird. Der Provider ist berechtigt, Seiten, die den obigen Anforderungen nicht gerecht werden, vom Zugriff durch den Kunden oder durch Dritte auszuschließen und wird den Kunden unverzüglich von einer solchen Maßnahme informieren.
7.7 Der Kunde verpflichtet sich auf den beim Provider abgelegten Präsenzen keine Chats zu betreiben und keine Softwaredownloads anzubieten. Ausgenommen sind Produkte und Dienste, bei denen dies explizit erlaubt ist.
7.8 Erkennbare Mängel und Schäden an den vom Provider bereitgestellten Leistungen sind unverzüglich anzuzeigen. Die durch die Überprüfung der Einrichtungen entstandenen Kosten sind vom Kunden zu ersetzen, wenn und soweit sich nach der Prüfung herausstellt, dass eine Störung im Verantwortungsbereich des Kunden lag.
7.9 Der Kunde verpflichtet sich dem Provider, die für die vollständige und korrekte Vertragsausführung notwendigen Daten mitzuteilen sowie seine Whois-Daten auf welche die Domain registriert wurde zu kontrollieren und jede Änderung dieser Daten dem Provider unverzüglich, jedenfalls innerhalb 15 Tagen ab der Veränderung, schriftlich mittels zertifizierter E-Mail (PEC) oder Einschreiben mit Rückantwort oder E-Mail mitzuteilen oder im geschützten Kundenbereich selbständig einzutragen.
7.10 Verstößt der Kunde gegen diese Pflichten, ist der Provider nach erfolgloser Abmahnung sofort berechtigt, die vertraglichen Leistungen einzustellen, die Verbreitung der entsprechenden Programme und Dateien zu unterbinden und das Vertragsverhältnis gegebenenfalls fristlos zu kündigen.


8. Preise
8.1 Sämtliche Preise verstehen sich, sofern nicht anders ausgewiesen, inklusive der gesetzlich geltenden Mehrwertsteuer.
8.2 Der Provider behält sich vor die Preise jederzeit und unter Einhaltung einer angemessenen Ankündigungsfrist zu erhöhen. In diesem Fall ist der Kunde berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preisänderung zu kündigen.

9. Zahlungsbedingungen
9.1 Der Rechnungsbetrag muss, soweit auf der Rechnung nicht anders ausgewiesen, spätestens zum 31. des Monats der Rechnungsstellung auf dem in der Rechnung angegebenen Konto gutgeschrieben werden.
9.2 Sonstige Entgelte, insbesondere einmalige Entgelte für bestimmte Bereitstellungen, sind nach Erbringung der Leistung zu zahlen und werden mit Zugang der Rechnung fällig.
9.3 Die Rechnungsstellung erfolgt ausschließlich online. Der Kunde nimmt zur Kenntnis und erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihm keine Rechnungen in Schriftform zugesendet werden. Verlangt der Kunde dennoch die Zusendung der Rechnung auf dem Postweg, ist der Provider berechtigt, hierfür pro Rechnung 2,50 Euro zu berechnen.

10. Zahlungsverzug
10.1 Ist der Kunde mit fälligen Zahlungen in Verzug, behält sich der Provider vor, mit sofortiger Wirkung sämtliche Dienste und Leistungen bis zum Eingang des offenen Betrages zu sperren bzw. zurückzuhalten. Zudem ist der Provider berechtigt, ab dem Zeitpunkt des Verzugsbeginns, Verzugszinsen in Höhe von 5% über dem gesetzlichen Zinssatz zu berechnen. Kommt der Kunde mit der Bezahlung der Entgelte bzw. eines nicht unerheblichen Teils der Entgelte, in jedem Fall mindestens 2 Monatszahlungen, in Verzug, kann der Provider das Vertragsverhältnis ohne die Einhaltung einer Frist kündigen und gegebenenfalls Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Die vom Kunden registrierten Domainnamen fallen daraufhin zurück an die jeweilige Registrierungsstelle.
10.2 Die für die Kunden entstehenden Kosten pro Mahnung bzw. Zahlungserinnerung werden mit Euro 5,00 festgesetzt.

11. Aufrechnungs-, Zurückbehaltungsrecht
11.1 Gegen Forderungen des Providers steht dem Kunden die Befugnis zur Aufrechnung nur zu, soweit die Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.
11.2 Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur wegen Geltendmachung von Gegenansprüchen aus einem Vertragsverhältnis mit dem Provider zu.

12. Vertragsübertragung
12.1 Es ist dem Kunden nur gestattet den Vertrag und die daraus entstandenen Rechte und Pflichten auf einen Dritten zu übertragen, wenn der Provider dieser Vertragsübertragung schriftlich zustimmt.
12.2 Der Provider behält sich ausdrücklich das Recht vor, diesen Vertrag und die daraus entstandenen Rechte und Pflichten auf einen Dritten zu übertragen. In diesem Fall wird der Kunde frühzeitig, mindestens aber 90 Tage vorher, darüber in Kenntnis gesetzt und hat die Möglichkeit, innerhalb 30 Tagen ab Kenntnis ohne für ihn entstehende Kosten, vom Vertrag zurückzutreten. Der Rücktritt hat zur Folge, dass der Provider dem Kunden die Entgelte für die noch nicht erbrachten Leistungen zurückbezahlt.

13. Haftung, Schadensersatzansprüche, Zweckmäßigkeit
13.1 Der Provider haftet nur für Schäden aus der Verletzung des Lebens, Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Providers selbst oder eines Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen beruhen. Für sonstige Schäden haftet der Provider nur, wenn diese durch eine vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung des Providers oder seiner Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen verursacht wurden.
13.2 Der Provider übernimmt keine Garantie dafür, dass die angebotene Leistung für eine bestimmte Software oder einen bestimmten Verwendungszweck geeignet ist. Notwendige Betriebsunterbrechungen für Wartungstätigkeiten werden so früh wie möglich bekannt gegeben. Der Provider wird Störungen im Rahmen der bestehenden technischen und betrieblichen Möglichkeiten schnellstmöglich beseitigen. Dem Kunden ist bekannt, dass Webspace-Accounts auf einem virtuellen Webserver nur mit Browsern angesprochen werden können, die sich an die aktuellen HTTP- Spezifikationen halten.
13.3 Der Kunde haftet für alle Folgen und Nachteile, die dem Provider und Dritten durch die missbräuchliche oder rechtswidrige Verwendung der Internetdienstleistungen des Providers oder dadurch entstehen, dass der Kunde seinen sonstigen Obliegenheiten nicht nachkommt.

14 Mitteilungen und Beschwerden
14.1 Alle Mitteilungen dieses Vertragsverhältnis betreffend, können vom Provider unterschiedslos an den Kunden mittels Einschreiben mit Rückantwort oder zertifizierter E-Mail (PEC), an die jeweilige Adresse des Kunden gesendet werden und werden als vom Kunden gekannt betrachtet.
14.2 Alle Mitteilungen, die der Kunde an den Provider senden möchte, müssen mittels Einschreiben mit Rückantwort oder zertifizierter Email (PEC) an die folgenden Adressen info@pecmails.com, welche auch im Impressum auf den Internetseiten angegeben sind, innerhalb 48 Stunden ab Eintritt des Beschwerdegrundes, übermittelt werden und werden innerhalb 45 Tagen beantwortet.

15 Schlussbestimmungen
15.1 Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieser Schriftformklausel.
15.2 Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der restlichen Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt an Stelle der unwirksamen Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende oder zumindest nahe kommende Ersatzbestimmung, die die Parteien zur Erreichung des gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart hätten. Gleiches gilt für die Unvollständigkeit der Bestimmungen.
15.3 Bei einer eventuell auftretenden Ungültigkeit einer Klausel dieses Vertrages bleiben die restlichen Bestimmungen unberührt und der Vertrag wirksam.
15.4 Für alle nicht in diesem Vertrag geregelten Fälle verweisen die Parteien ausdrücklich auf die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden, gesetzlichen Bestimmungen.
15.5 Der Provider ist jederzeit berechtigt, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu ändern. Änderungen werden dem Kunden angekündigt. Sie werden wirksam, sofern der Kunde ihnen nach Zugang der Änderungsmitteilung zustimmt. Stimmt der Kunde den Änderungen der AGB nicht zu, gelten für die mit diesem Kunden geschlossenen Verträge die zur Zeit des Vertragsabschlusses geltenden AGB unverändert, bis zum nächstmöglichen ordentlichen Kündigungstermin, an dem sich der Vertrag nicht mehr verlängert und ohne Notwendigkeit einer schriftlichen Kündigung auflöst, sollte der Kunde bis zu diesem Zeitpunkt nicht den abgeänderten AGB zugestimmt haben.
15.6 Die vorliegenden AGB wurden in deutscher und italienischer Sprache verfasst. Sollten sich Unstimmigkeiten bei der Interpretation ergeben ist die italienische Fassung heranzuziehen und somit maßgeblich.
15.7 Gerichtsstand für alle Angelegenheiten betreffend den Vertrag ist Bozen. Sollte es sich beim Kunden um einen Verbraucher im Sinne des Art. 3 Abs. 1 lit a des GvD 206/2005 handeln, ist der Wohnort oder das Domizil innerhalb des italienischen Staatsgebietes des Kunden für den Gerichtsstand ausschlaggebend.